Firmengründung: IT auslagern oder doch lieber Inhouse umsetzen?

Sie haben sich zur Gründung einer eigenen Firma entschieden? Herzlichen Glückwunsch! In unserer vernetzten Welt stehen Sie nun allerdings vor einer großen Herausforderung: Bauen Sie eine inhouse IT-Abteilung auf oder lagern Sie diese Dienstleistungen aus? Die richtige Entscheidung für Sie ist so individuell wie Ihr Unternehmen. Die folgenden Punkte tragen zu einer begründeten Entscheidungsfindung bei.

Make or buy: Welche Optionen haben Sie?

Wie bereits erwähnt, stellt sich mit der Firmengründung die wichtige Frage nach den IT Services. Vereinfacht gesprochen handelt es sich hierbei um die Entscheidung, ob Sie eine interne IT-Abteilung aufbauen oder die Leistungen eines externen Anbieters in Anspruch nehmen möchten.

Neben diesen grundlegenden Entscheidungen können Sie auch eine Teillösung in Betracht ziehen. Denkbar wären hier etwa SaaS-Lösungen (Security-as-a-Service), Outtasking bestimmter IT-Bereiche oder Hybrid-Lösungen mit cloudbasierten Modellen und lokalen ITC-Systemen.

Outsourcing vs. Inhouse: Pro und Kontra

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Ein ITler im Haus ist jederzeit verfügbar!

Es liegt in der Natur der Sache, dass Ihre Entscheidung für ein ausgelagertes oder ein internes System Konsequenzen nach sich zieht. Deshalb ist es in jedem Fall ratsam, keine übereilten Maßnahmen zu ergreifen, sondern die Vor- und Nachteile sorgfältig abzuwägen.

Viele KMUs entschließen sich für ein Outsourcing ihres IT-Bereiches. Aus gutem Grund, denn gerade für kleine und mittelständische Unternehmen hat diese Auslagerung viele Vorteile.

Insbesondere die Kosten für Ausrüstung und Einrichtung, aber auch Strom und Personal können dank einer externen Lösung klein gehalten werden. Gleichzeitig werden sie als regelmäßige Betriebskosten deutlich leichter kalkulierbar. Ein weiterer Vorteil ist die Erreichbarkeit der externen IT-Dienstleister, die im Regelfall rund um die Uhr kontaktiert werden können – weit über die normalen Geschäftszeiten hinaus.

Doch ausgelagerte Informationstechnologien stellen ein Unternehmen auch vor Herausforderungen. Autonome Entscheidungen in diesem Bereich sind nicht mehr möglich, die Abstimmung mit dem Dienstleister unter Umständen problematisch. Vor allem aber ist es der Datenschutz, der bei vielen Fragen aufwirft: Inwiefern vertraue ich meine sensiblen Daten einer externen Partei an?

Wählen Sie stattdessen eine Inhouse-Variante, verbleiben Ihre Daten innerhalb Ihrer eigenen vier Wände. Interne Mitarbeiter haben außerdem einen tiefen Einblick in die Firmenstruktur. Sie kennen Ziele, Entscheidungen und Problemstellungen, die in ihre Arbeit einfließen.

Da die IT-Umgebung auch von KMUs immer komplexer wird, müssen interne Mitarbeiter allerdings immer auf dem neusten Stand sein. Regelmäßige IT-Schulungen Ihrer Fachkräfte sind daher empfehlenswert!

Eine maßgeschneiderte Lösung für Ihr Unternehmen

Für welche Lösung Sie sich entscheiden, bleibt allein Ihnen überlassen. Umfassende Vorteile bieten beide Möglichkeiten. Führen Sie also für sich eine Kosten-Nutzen-Analyse durch und haben Sie Mut, auch neue Wege zu beschreiten. Ein hervorragend-ausgebildeter Mitarbeiter, der zusätzlich mit IT-Aufgaben betraut ist, kann etwa First Level Support während der Geschäftszeiten selbst anbieten, während andere Dienste ausgelagert werden.