Mitarbeitermotivation: 10 Tipps für Führungskräfte

Eine Uhr zeigt Ihnen nur die Zeit an, wenn alle Zahnrädchen ineinandergreifen. Dazu braucht es sensibelste Ausrichtung aller benötigten Teile und bei manchen Uhrwerken und Zahnrädern etwas Öl zum Schmieren. Das und die Batterie der Uhr könnte man als Motivation zusammenfassen. Laut Definition bedeutet Motivation nämlich: Zustand einer Person, der Anlass für eine bestimmte Handlung und deren Fortführen ist.

10 wertvolle Tipps zur Mitarbeitermotivation

Auf die Mitarbeitermotivation umgelegt könnte man also sagen, dass die Batterie der Antrieb, wenn Sie so wollen die intrinsische Motivation, ist. Arbeitsmotivation also, die von den Mitarbeitern selbst kommt. Das Öl sind dann extrinsische Motivationen, etwa Konsequenzen für gutes oder schlechtes Handeln, oder eben Maßnahmen der Führungskraft, die der intrinsischen Mitarbeitermotivation die Steine aus dem Weg schaffen.

Klingt das zu unkonkret für Sie? Das macht nichts, denn wir haben zur praktischen Übersicht 10 knackige Methoden für Sie parat, wie man Mitarbeiter motiviert.

1 Sie sind das Vorbild

Machen Sie’s vor! Zeigen Sie, dass Sie Teil des Teams sind und nicht nur den Umsatz einheimsen, den Ihre Angestellten für Sie erarbeiten. Seien Sie Kollegen, teile eines Unternehmens, die auf dasselbe Ziel hinarbeiten. Motivieren Sie die Mitarbeiter indem Sie Ihre eigene Motivation vorleben.

2 Müde Geister arbeiten schlecht

Mitarbeitermotivation Teambuilding

Ein starkes Team stärkt dem/der Vorgesetzten den Rücken und kommt gemeinsam ans Ziel.

Gönnen Sie Ihrem Personal ausreichend Pausen, die sie sich selbst einteilen können, denn wenn Müdigkeit in die Tasks einzieht, leidet neben der Arbeitsmoral auch die Qualität darunter. Halten Sie also die Work-Life-Balance Ihrer Kollegen im Blick.

3 Teambuilding

Wir verraten Ihnen ein Geheimnis: Menschen sind soziale Wesen. Wer hätte das gedacht? Demnach ist es auch wichtig das soziale Umfeld im Unternehmen zu pflegen und gesund zu halten. Ein starkes Team ist oft imstande Ungeahntes zu bewerkstelligen.

4 Fordern, nicht Überfordern

Zeigen Sie, dass Sie Ihren Mitarbeitern etwas zutrauen. Geben Sie ihnen neue Aufgaben auf und lassen Sie sie tüfteln. Das ist eine natürliche Antriebsfeder beim Menschen und bringt auch Abwechslung in die Tätigkeit. Und was oft aus den Kollegen Ungeahntes rauszuholen ist, ist definitiv Grund für Lob und Anerkennung.

5 ‚Düngen‘ Sie die Fähigkeiten Ihrer Mitarbeiter

Wenn Menschen die Möglichkeit bekommen sich zu verbessern und neues zu lernen, nehmen sie dies in der Regel auch an. Persönliche und berufliche Weiterentwicklung setzt den Mitarbeitern ein Ziel vor die Augen, das sie verfolgen können.

6 Apropos Ziel: Gemeinsame Ziele stecken

Halten Sie Ihre Unternehmensziele nicht geheim. Kommunizieren Sie, was Sie gemeinsam mit Ihren Mitarbeitern erreichen wollen und lassen Sie sie spüren, dass sie maßgeblich daran beteiligt sind.

7 Viele Augen sehen mehr

Lassen Sie Ihre Mitarbeiter das Unternehmen aktiv mitgestalten. Wenn man das Gefühl bekommt eine austauschbare Nummer zu sein, motiviert das niemanden. Anders verhält es sich, wenn man mit seinen individuellen Fähigkeiten am Gelingen eines Projekts beteiligt sein kann.

8 Freiheit macht zufrieden

Wenn die Angestellten zu einem gewissen Grad frei sind, wie und wann sie Arbeitsaufträge erledigen, wird das Gefühl gesenkt einem Zwang zu unterliegen. Wer etwas freiwillig tut, macht es automatisch mit mehr Engagement.

9 Kommunikation ist der Schlüssel zu so gut wie allem.

Erstellen Sie ein dichtes und effizientes Kommunikationsnetz. Konstruktives, gutes, beidseitiges Feedback und Meetings wirken Wunder. Befragen Sie vor allem auch Ihre Mitarbeiter dazu, was sie von gewissen Abläufen halten, ob sie dies oder jenes verbessern würden. Fragen Sie so konkret wie möglich. Mit einem losen „Sind Sie zufrieden?“ kommen Sie mitunter nicht sehr weit.

10 Geben Sie ihm Zucker

Extrinsische Motivationen, wie Belohnungen, sollen angeblich auch helfen. Doch ‚nur‘ eine Gehaltserhöhung hält oft nicht so lang als Antriebsfeder und die kognitive Verbindung von den alltäglichen Arbeiten und dem Kontostand, ist vielleicht auch nicht so schnell gemacht. Kreative Incentives, wie Karten für Events, gemeinsame Ausflüge, Unternehmungen, oder Essen sind nebenher auch noch teambildende Maßnahmen.

Fazit

Es ist tatsächlich nicht nur das Geld oder ein neuer Firmenwagen, das Mitarbeiter zu Höchstleistungen treibt. Vielmehr sind es Eigenverantwortung, Mitspracherecht, Lob und Anerkennung, sowie das Geschätzt-werden, das Mitarbeiter anspornt. Haben Ihnen diese Tipps gefallen? Mehr über Mitarbeitermotivation und viele weitere spannende Themen erfahren Sie unter anderem in Business Coachings von Jens Wolff. Er betreibt die Webseite healingspace.at und ist angesehener Life-, Business,- und Karriere Coach in Wien.