7 wichtige Schritte zur Strategieentwicklung im Unternehmen

Eine Strategie zu entwickeln, hält allerhand Tücken und Risikofelder bereit. Doch mit dem richtigen Ansatz, kann man schlussendlich erfolgreich zum Ziel kommen. Diese 7 Schritte machen eine gute Strategieentwicklung aus:

  1. Schritt: Umfeldanalyse

Im ersten Schritt sollte man sich näher mit dem Umfeld der Organisation beschäftigen. Wo liegen die wichtigsten Einflussfaktoren? Gibt es Stakeholder – in anderen Worten, tiefer involvierte Teilhabende? Dann geht es ans Recherchieren über den aktuellen Status der Organisation. Dabei sollten unter anderem Faktoren wie die Geschichte, das Geschäftsmodell und Selbstverständnis, sowie auch die gebotenen Leistungen berücksichtigt werden. In diesem Sinne spielen natürlich auch die Hauptwettbewerber eine Rolle – eine Analyse der Stärken, Schwächen, Chancen und Gefahren liefern wichtige Informationen. Ausgerüstet mit diesen Erkenntnissen, kann man den weiteren Handlungsbedarf und auch seine Optionen viel besser einschätzen.

  1. Schritt: Horizont definieren

Als Idealwert für eine Strategie empfiehlt sich ein Horizontwert von etwa sieben Jahren. Es gilt jetzt, verschiedenste mögliche Szenarien für den relevanten Bereich der Organisation durchzuspielen. Am besten gelingt das mit einer guten Zukunftsforschung und Szenariotechnik – doch man sollte unbedingt auch den „best case“, sowie „worst case“ mithilfe von Eintrittswahrscheinlichkeiten bestimmen. So werden ungewollte Risikofaktoren minimiert.

  1. Schritt: Werte herausfinden

Im dritten Schritt filtert man die Werte der Organisation heraus. Indem man einen Eindruck davon bekommt, wo Bedeutungsfelder liegen und welche Symbole und Rituale diese transportieren sollen, eröffnet sich ein klareres Bild. Genaues Nachforschen und eine offene Kommunikation der Werte sind in diesem Schritt zentral. Das Umfeld verändert sich ständig, doch die Werte sollten relativ konstant, wenn auch nicht absolut unflexibel sein – in Krisenzeiten bieten sie einen wichtigen Orientierungspunkt.

  1. Schritt: Vision formulieren

Dies ist mitunter einer der wichtigsten Schritte. Aufbauend auf all den vorherigen Arbeiten, kann nun eine Vision formuliert werden. Dabei geht es mehr um ein vages Zukunftsbild, das ein Ziel der Organisation definieren soll. In dieser Phase geht es noch nicht zwangsweise um ein realistisches Bild – viel wichtiger sind positive Assoziationen damit, die Energie bringen und richtungsweisend sind. Ein Tipp: eine Vision formuliert man besser in Bildern, als in Worten.

  1. Schritt: klare Ziele setzen

Erst jetzt geht es um klare, greifbare Ziele. Die geplanten Initiativen und Maßnahmen müssen nun darauf geprüft werden, ob sie auch tatsächlich zielführend sind. Ein guter Tipp für die richtige Ausgewogenheit ist ein Balanced Scorecard: damit werden auch die verschiedenen Dimensionen (z.B. Finanzen, Kunden, Entwicklung, …) der strategischen Ziele mitberücksichtigt.

  1. Schritt: Mission meistern

Beim vorletzten Strategieschritt geht es darum, eine Mission in Auftrag zu geben. Diese ist Gold wert, wenn es um die Stärken einer Organisation geht. Sie drückt Selbstbewusstsein und einen gewissen „Zweck“ der Organisation aus, einen Beitrag, den sie durch Ihre Mission leistet. Indem man eine Mission erarbeitet, bekommt die Strategieentwicklung wieder eine klarer definierte Richtung.

  1. Schritt: konsequente Strategieentwicklung

Der letzte Schritt ist für die Hauptarbeit der Strategieentwicklung reserviert. Jetzt können die strategischen Projekte formuliert werden, mit denen dann die gesteckten Ziele erreicht werden sollen. Das ist ganz sicher keine leichte Aufgabe und erfordert einiges an Konsequenz – am wichtigsten ist es, den Überblick zu behalten! Daher bietet sich eine jährliche Prüfung und Überarbeitung der Strategie an. Wichtig: die Strategieentwicklung sollte regelmäßig passieren. Dann steht einer erfolgreichen Umsetzung auch nicht mehr viel im Weg!