Active Sourcing – darauf kommt es an!

Active Sourcing

Am Jobmarkt zählt vermehrt vor allem eins: Gute Bewerber anzulocken, bevor sie von der Konkurrenz geschnappt werden. Daher vertrauen immer mehr Unternehmen auf Active Sourcing und machen sich selbst aktiv auf die Suche nach geeigneten Talenten. Wenn dabei aber keine genaue Strategie verfolgt wird, kann der Prozess zeitaufwändig und wenig zielführend sein. Um erfolgreiches Active Sourcing zu betreiben, müssen daher ein paar Dinge beachtet werden.

Das Finden und Ansammeln von Talenten

Potenzielle, fähige Mitarbeiter gibt es viele, doch diese auch zu finden ist oft gar nicht so einfach. Erfolgreiches Recruiting beruht in erster Linie auf dem Finden und Ansammeln von geeigneten Kandidaten. Spezialisierte Unternehmen können Arbeitgeber dabei beim Active Sourcing unterstützen, um die richtigen Methoden für das jeweilige Unternehmen zu definieren. Wichtig ist einfach, dass der Prozess nicht zu zeitaufwändig ist, ansonsten rentiert er sich schlichtweg nicht.

Kandidaten finden

 

Profile Mining
Datenbanken können nach Lebensläufen durchsucht werden.

Im sogenannten Profile Mining werden gezielt Buisness Netzwerke wie Xing oder LinkedIn durchforstet, um passende Profile zu finden. Der Vorteil dabei ist, dass die Bewerber schnell und einfach kontaktiert werden können. Auch Lebenslauf-Datenbanken, Jobplattformen oder Google können gezielt nach Lebensläufen und Profilen durchsucht werden. Potenzielle Datenbanken sind dabei beispielsweise Monster, StepStone oder Indeed.

Talentpools aufbauen

Wenn über Social Media geeignete Kandidaten gefunden wurden, können deren Daten in Talentpools gesammelt und gespeichert werden. Aber auch Talente, die bereits Kontakt zur Firma haben, wie etwa Praktikanten, Bacheloranden oder Masteranden können zum Pool hinzugefügt werden. So verfügen Unternehmen bereits über eine gewisse Menge an möglichen Mitarbeitern für die nächste offene Stelle.

Die richtige Kontaktaufnahme

Damit Bewerber auch reagieren, ist die richtige Kommunikation des Recruiters entscheidend. Überlangen Massenmails wird wenig Beachtung geschenkt und auch 1:1 kopierte Stellenausschreibungen werden meistens einfach ignoriert. Individualisierte Anschreiben kommen hingegen gut an und wecken gleich das Interesse der Kandidaten.

Am besten sollte die Nachricht nicht zu lang sein, sondern sich einfach auf die wichtigsten Informationen konzentrieren, die ein Kandidat mitnehmen soll. Ist der Kontakt erst einmal hergestellt und meldet der Kandidat sich zurück, kann später alles Weitere geklärt werden.

Immer wichtiger: Candidate Experience

Ein gutes Employer Branding hängt immer auch davon ab, wie ein Kandidat ein Unternehmen wahrnimmt. Eine positive Candidate Experience, also die Erfahrung, die ein Kandidat während des Bewerbungsprozesses hat, kann unter Umständen auch dazu beitragen, dass der Arbeitgeber positiver eingeschätzt wird.

Auch hier gilt wieder: Bewerber möchten wertgeschätzt werden und sollten individuell angesprochen werden. Zudem sollte der ganze Bewerbungsprozess möglichst einfach und benutzerfreundlich gestaltet sein. Freundlichkeit und Respekt verstehen sich dabei natürlich von selbst. Wer mit den Kandidaten auf Augenhöhe kommuniziert, kann das eigene Branding dabei wesentlich beeinflussen – ganz gleich, wie die Entscheidung letztendlich fällt.